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Vergleich · Stand Oktober 2026

Maklersoftware im Vergleich: sieben Anbieter

Wer eine Maklersoftware sucht, vergleicht meistens Funktionslisten. Entscheidend sind am Ende drei andere Dinge: wie abgerechnet wird, was nach der Vermittlung passiert und ob die Daten wieder herauskommen. Diese Seite stellt sieben Anbieter nebeneinander und nennt die Quellen dazu. Was eine Maklersoftware können muss, steht im Überblick.

  • Preismodelle nebeneinander
  • Quellen mit Stand-Datum
  • ImmoFreak ehrlich eingeordnet
ImmoFreak auf einem Laptop: Objekt-Akte mit Interessenten, Exposé und Vermarktungsstand7 AnbieterZielgruppe, Preis, Schwerpunkt6 Kriterienworan du unabhängig vergleichst
Die Tabelle

Sieben Anbieter nebeneinander

Sortiert nach Bekanntheit am deutschen Markt. Preise sind Listenpreise netto und beziehen sich, soweit nicht anders angegeben, auf einen Nutzer.

AnbieterPasst zuPreis abStärke
onOfficeenterpriseMaklerbüros ab etwa fünf Personen, Franchiseab 79 €je Nutzer und Monat, Servicepauschale üblichGrößter Funktionsumfang am deutschen Markt, viele Schnittstellen, eigener Prozessmanager.
PropstackMakler mit Investment- und Gewerbefokusab 99 €je Lizenz und Monat, Einrichtungsgebühr üblichModerne Oberfläche, starke Kontaktverwaltung, offene Programmierschnittstelle.
FlowFactUniversal CRMEtablierte Büros, oft mit Immowelt-Anbindungab 79 €je Lizenz und Monat, Einrichtung separatLange am Markt, viele Vorlagen, Automatisierung über Workflows.
estateOfficeImmoweltEinzelmakler und kleine Bürosab 59 €je Monat, drei AusbaustufenEnge Verzahnung mit Immowelt, überschaubarer Einstieg.
justimmoBüros im deutschsprachigen Raum, viel Österreichauf Anfragekeine öffentliche PreislisteWebsite-Anbindung und Exposé-Ausgabe, mehrsprachig.
immoToolOpen SourceEinzelmakler mit TechnikaffinitätkostenlosInstallation auf eigenem Rechner, Support optionalKeine laufenden Kosten, Daten bleiben lokal.
ImmoFreakBetaMakler, die zugleich Bestand halten oder ankaufensechs Monate freidanach Abo, Preis im Konto vor der BestellungVermarktung, Mietverwaltung und Ankauf im selben Konto, dazu Banking und die KI FRED.

Quellen: öffentlich zugängliche Preisangaben der Anbieter sowie Marktübersichten, abgerufen im Oktober 2026, unter anderem makler.immo und maklersoftware-vergleich.com. Mehrere Anbieter veröffentlichen keine Preisliste; dort steht „auf Anfrage". Die Angaben sind keine Angebote und können sich jederzeit ändern. Maßgeblich ist das Angebot des jeweiligen Anbieters.

Kriterien

Woran du unabhängig von Anbietern vergleichst

Sechs Punkte, die den Preisunterschied im ersten Jahr stärker bestimmen als die Funktionsliste.

  • Preis je Nutzer oder je KontoDie meisten Anbieter rechnen je Lizenz ab. Für ein Büro mit vier Personen vervierfacht sich der Listenpreis, bevor eine einzige Funktion dazukommt.
  • Einrichtungsgebühr und LaufzeitSetup-Pauschalen zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro sind üblich, dazu zwölf Monate Mindestlaufzeit. Beides steht selten im ersten Angebot.
  • Portale im Preis oder extraDie Übergabe an ImmoScout24, Immowelt und Kleinanzeigen ist bei manchen Anbietern ein eigener Posten, bei anderen enthalten. Das verschiebt den Vergleich deutlich.
  • Was nach dem Makeln kommtWer selbst Bestand hält oder ankauft, braucht Mietverwaltung und Kalkulation. Klassische Maklersoftware hört beim Notartermin auf.
  • DatenexportEin vollständiger Export entscheidet, ob ein Wechsel später möglich ist. Wo nur Listen einzeln herunterladbar sind, bindet das System stärker als der Vertrag.
  • Serverstandort und AuftragsverarbeitungInteressenten- und Mieterdaten sind personenbezogen. Standort der Server und ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO gehören in jede Auswahl.
In eigener Sache

Wo ImmoFreak steht

Diese Seite kommt vom Anbieter einer der verglichenen Lösungen. Damit sie trotzdem etwas taugt, hier die Einordnung ohne Schönfärberei.

  • Stärker bei den anderen: Wer ein reines Maklerbüro mit vielen Nutzern führt, findet bei onOffice und FlowFact mehr fertige Prozesse, mehr Schnittstellen und mehr Jahre Erfahrung. Das lässt sich nicht in ein paar Monaten aufholen.
  • Stärker bei uns: Vermarktung, Mietverwaltung, Ankauf und Aufteilung liegen in einem Konto. Wer Objekte nicht nur vermittelt, sondern auch hält oder weiterentwickelt, spart sich das zweite System und die Übertragung dazwischen.
  • Noch nicht fertig: ImmoFreak ist in der öffentlichen Beta. Einzelne Oberflächen ändern sich noch, und WEG-Verwaltung ist bewusst nicht enthalten.
  • Ohne Risiko prüfbar: sechs Monate ohne Zahlungsdaten, voller Funktionsumfang und ein vollständiger Export, falls es doch nicht passt.
FRED

Die KI, die deinen Bestand kennt.

FRED sitzt in jeder Ansicht unten rechts und sieht, was in deinem Konto steht: Objekte, Mieter, Projekte, Anfragen, Aufgaben und Buchungen. Du fragst in normalen Sätzen, er antwortet mit den Namen und Zahlen aus deinem eigenen Bestand und verlinkt auf die passende Akte.

Belege liest er gleich mit und schlägt Buchungsart, Objekt, Einheit und Umsatzsteuer vor. Aus deinen Korrekturen lernt er, dazu kommen eigene Regeln je Konto, Eigentümer oder Objekt.

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Welche Anfragen sind noch unbearbeitet?

Sechs Anfragen warten, drei davon seit gestern.

  • Reihenhaus Erbenheim3 Anfragen · Portalneu
  • ETW Biebrich2 Anfragen · Website2 Tage
  • Gewerbe Kostheim1 Anfrage · Empfehlung4 Tage

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Häufige Fragen zum Vergleich

Welche Maklersoftware ist die beste?

Das hängt an der Größe des Büros und daran, was nach der Vermittlung passiert. Für große Teams mit vielen Prozessen ist onOffice der Standard, für Investment- und Gewerbemakler ist Propstack stark, für Einzelmakler reicht oft ein kleinerer Zuschnitt. Wer neben der Vermarktung eigenen Bestand verwaltet oder ankauft, braucht eine Lösung, die auch danach weiterläuft.

Was kostet eine Maklersoftware im Monat?

Die Listenpreise liegen meist zwischen 59 und 120 Euro je Nutzer und Monat. Dazu kommen häufig eine Einrichtungsgebühr, Modulaufpreise und eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Für ein Büro mit drei Personen landen die Gesamtkosten im ersten Jahr daher regelmäßig im vierstelligen Bereich.

Gibt es Maklersoftware kostenlos?

Es gibt freie Programme wie immoTool, die auf dem eigenen Rechner laufen, und kostenlose Einstiegstarife, die bei Objekten, Nutzern oder beim Export abriegeln. Was dabei üblich ist, steht auf unserer Seite zu kostenloser Maklersoftware.

Woher stammen die Preise in dieser Tabelle?

Aus öffentlich zugänglichen Preisangaben der Anbieter und aus Marktübersichten, Stand Oktober 2026. Mehrere Anbieter veröffentlichen keine Preisliste, dort steht „auf Anfrage". Die Angaben sind keine Angebote und können sich ändern; maßgeblich ist immer das Angebot des jeweiligen Anbieters.

Ist ImmoFreak in diesem Vergleich neutral?

Nein, und das sagen wir offen: ImmoFreak ist unser eigenes Produkt. Deshalb steht in der Tabelle, wofür die anderen Anbieter stärker sind, und in den Kriterien, woran du unabhängig von uns vergleichen kannst. Für reine Maklerbüros mit vielen Nutzern sind die etablierten Systeme ausgereifter, dafür hört ImmoFreak nicht beim Notartermin auf.

Kann ich meine Daten aus einem anderen System übernehmen?

In der Regel ja, über einen CSV-Export aus dem alten System. Objekte, Kontakte und Interessenten lassen sich damit übernehmen, Dokumente kommen als Dateien hinterher. Prüfe vor dem Wechsel, ob dein bisheriger Anbieter einen vollständigen Export anbietet.

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